Automotive meets Defence Conference
Data, AI & Resilient Supply Chains
Automotive meets Defence bringt die führenden digitalen Köpfe aus Automotive, Defence und Technologie zusammen, um Europas nächste Generation souveräner, datengetriebener und resilienter Wertschöpfungsnetzwerke zu gestalten.
Was Automotive in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, kann zum Beschleuniger für die digitale Transformation der Defence-Industrie werden.
Catena-X
Defence-X
Digitale Supply Chains
Resilient Defence Supply Networks
Industrial AI
Mission-Critical AI
Diese Themen erwarten Sie bei der Automotive meets Defence Conference
From Catena-X to Defence-X
Welche Prinzipien souveräner Datenräume sich auf Defence übertragen lassen – und welche zusätzlichen Anforderungen Sicherheit, Klassifizierung und Beschaffung stellen
The Digital Thread
Wie Engineering-, Produktions-, Konfigurations- und Betriebsdaten zu einem sicheren digitalen Faden verbunden werden
AI for Mission-Critical Networks
Wo KI in kritischen Wertschöpfungs- und Liefernetzwerken Nutzen schafft – und wie Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Cyber-Resilienz gewährleistet werden
Sovereign Digital Infrastructure
Wie Cloud, Edge, Plattformen, Identitäten und Cybersecurity zu einer souveränen, interoperablen Defence-Infrastruktur zusammenspielen
The Resilient Defence Supply Network
Wie Multi-Tier-Transparenz, standardisierte Daten und belastbare Prozesse Lieferketten auch bei Störungen handlungsfähig halten
Automotive-to-Defence Transfer
Welche erprobten Automotive-Prinzipien Defence schneller skalierbar machen – und wo Sicherheits-, Souveränitäts- und Beschaffungsanforderungen neue Lösungen verlangen
Diese Antworten würden wir mit Ihnen gern diskutieren
Automotive hat mit Catena-X praktische Erfahrungen beim souveränen Datenaustausch über Unternehmensgrenzen und mehrere Lieferantenstufen hinweg gesammelt. Für Defence sind insbesondere interoperable Datenmodelle, vertrauenswürdige digitale Identitäten, dezentrale Datenhaltung, kontrollierte Datennutzung und gemeinsame Governance-Prinzipien relevant. Eine direkte Übertragung reicht jedoch nicht aus: Klassifizierung, Geheimschutz, Exportkontrolle, staatliche Beschaffung und unterschiedliche Sicherheitsdomänen stellen zusätzliche Anforderungen. Automotive meets Defence diskutiert, welche Bausteine wiederverwendbar sind und wo Defence eigene Regeln und Architekturen benötigt.
Defence-X steht auf dieser Seite für die Vision eines souveränen, interoperablen Datenökosystems für die Defence-Industrie, das Prinzipien aus Catena-X und Manufacturing-X aufgreift und für sicherheitskritische Wertschöpfungsnetzwerke weiterentwickelt. Der Begriff ist derzeit nicht mit Catena-X als bereits etabliertes, flächendeckend operatives Ökosystem gleichzusetzen; in Deutschland wird Defence-X als Initiative beziehungsweise vorgeschlagenes Leuchtturmprojekt diskutiert. Entscheidend ist daher weniger der Name als die Frage, welche Standards, Governance-Modelle und technischen Bausteine Defence künftig benötigt.
Komplexe Defence-Systeme entstehen über lange Lebenszyklen und viele Organisationen hinweg. Ein Digital Thread verbindet deshalb Anforderungen, Engineering- und Stücklistendaten, Softwarestände, Produktions- und Qualitätsinformationen, Konfigurationen sowie Wartungs- und Betriebsdaten. Dadurch werden Änderungen nachvollziehbarer, Fehler schneller lokalisierbar und Verfügbarkeit besser planbar. Die zentrale Herausforderung liegt in der kontrollierten Durchgängigkeit: Daten müssen über unterschiedliche Systeme und Partner anschlussfähig bleiben, gleichzeitig aber Zugriffsrechte, Klassifizierungen und Sicherheitszonen konsequent berücksichtigen.
AI kann große Datenmengen aus Supply Chain, Produktion, Wartung und Betrieb auswerten, Anomalien erkennen, Risiken priorisieren und Entscheidungen beschleunigen. In mission-kritischen Umgebungen reicht reine Modellperformance jedoch nicht aus. Entscheidend sind nachvollziehbare Ergebnisse, klare Verantwortlichkeiten, abgesicherte Daten- und Modellpipelines, Human-in-the-Loop-Mechanismen sowie ein belastbarer Umgang mit Cyberrisiken und fehlerhaften Eingangsdaten. Automotive-Erfahrungen mit Industrial AI und hochautomatisierten Prozessen liefern wichtige Ansätze – müssen für Defence aber an höhere Sicherheits- und Souveränitätsanforderungen angepasst werden.
Digitale Souveränität bedeutet nicht, jede Technologie selbst zu entwickeln. Sie bedeutet, kritische Daten, Identitäten, Zugriffe und Betriebsmodelle kontrollieren sowie Anbieter und Komponenten bei Bedarf austauschen zu können. Dafür braucht Defence interoperable Cloud- und Edge-Architekturen, offene Schnittstellen, Zero-Trust-Prinzipien, robuste Identity- und Access-Management-Strukturen sowie klare Regeln für Datenstandorte und Sicherheitsdomänen. Entscheidend ist eine Architektur, die Innovation ermöglicht, ohne neue Lock-ins oder Abhängigkeiten an besonders kritischen Stellen zu schaffen.
Resilienz entsteht, wenn Unternehmen Engpässe nicht erst erkennen, wenn Produktion bereits ausfällt. Dafür müssen Bedarfe, Kapazitäten, Materialverfügbarkeit, Qualitätsinformationen und Abhängigkeiten über mehrere Lieferantenstufen hinweg schneller sichtbar werden. Standardisierte und interoperable Datenmodelle können dabei helfen, relevante Signale zwischen Primes, Zulieferern und Technologiepartnern kontrolliert auszutauschen. Gleichzeitig muss Defence besonders sensible Informationen nach dem Need-to-know-Prinzip schützen. Gefragt ist deshalb nicht vollständige Transparenz, sondern die richtige Information zur richtigen Zeit für die jeweils berechtigten Akteure.
Automotive hat über Jahrzehnte Kompetenzen für komplexe Liefernetzwerke, industrialisierte Softwareentwicklung, modulare Plattformen, Qualitätsmanagement, Automatisierung und datenbasierte Produktion aufgebaut. Diese Erfahrungen können Defence helfen, Skalierung und Digitalisierung zu beschleunigen. Übertragbar sind vor allem Prinzipien, Methoden und Standards – nicht zwangsläufig komplette Lösungen. Defence arbeitet mit anderen Stückzahlen, Lebenszyklen, Sicherheitsstufen und Beschaffungslogiken. Der größte Hebel entsteht dort, wo bewährte industrielle Ansätze gezielt mit Defence-spezifischer Security, Souveränität und Missionskritikalität verbunden werden.


Für wen ist die Automotive meets Defence Conference relevant?
Defence
CIOs, CDOs, CTOs, Supply Chain, Procurement, Produktion und Programme
Automotive & Manufacturing
IT, Daten, KI, Catena-X, Manufacturing-X, Supply Chain und Produktion
Technologie
Cloud, Data Platforms, KI, Software und Cybersecurity
Institutionen & Beschaffung
Bundeswehr, BAAINBw, NATO und europäische Institutionen
Beratung, Forschung & Start-ups
Systemintegratoren, Forschung, Think Tanks und Defence Tech
Im Fokus stehen Entscheider und Organisationen, die den Transfer industrieller Kompetenz in die nächste Generation europäischer Defence-Wertschöpfungsnetzwerke aktiv mitgestalten.
*KI-generierte Darstellung
Welche Themen sind für Europas Defence-Industrie in Bezug auf Data, AI & Resilient Supply Chains jetzt entscheidend?
Das Kernprogramm steht – jetzt ist Ihre Einschätzung gefragt! Wählen Sie in rund 90 Sekunden die industriellen Herausforderungen aus, die für Sie besonders relevant sind. Ihre Auswahl fließt in die weitere Ausgestaltung der Agenda ein.
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